+++ 16.04. Osterfest+++ 29.04. Stauden- Pflanzenbörse + Schaufütterung+++Neues Angebot des Oberlausitz Rangers - WWF Artenschutzkoffer +++ Zooschule +++ Ausleihe des Spieleanhängers +++ Kindergeburtstag im Tierpark +++ Führungen durch den Tierpark +++ Buchung des Grünen Klassenzimmers +++ Naturerlebnisse der Extraklasse +++

Naturschutzarbeit

Der Tierpark Bischofswerda hat ein stark devastiertes Zauneidechsenhabitat mit einer äußerst individuenschwachen Restpopulation von Lacerta agilis renaturiert. Das Habitat ist ein Sekundärlebensraum in einer ehemaligen bäuerlichen Sandgrube am Stadtrand von Bischofswerda, im LSG „Oberlausitzer Bergland“. Die Sandgrube wurde 1990 aufgegeben. Seitdem fand eine rasche Sukzession statt. Außerdem wurde illegal Müll abgekippt. Dieser Müll wurde durch die Stadtverwaltung von Bischofswerda beräumt. Die Habitatgestaltung, im April 2008 fertiggestellt, beinhaltete die großflächige Bereitstellung von Sonnplätzen und Eiablageplätzen. Dazu wurden große Bereiche der südexponierten Sandwände von Bewuchs befreit. Aus anfallendem Gehölzschnitt wurden Versteckstrukturen und weitere Sonnplätze geschaffen. Im Herbst erfolgte eine Beseitigung weiterer Gehölzsukzession zur Erweiterung des Lebensraumpotenzials. Die Maßnahmen wurden und werden in Abstimmung mit Herrn Steffen Teufert (Herpetologe, Vorstandsmitglied im Landesfachausschuss Feldherpetologie und Ichthyofaunistik) durchgeführt. Die Eigentümer der Sandgrube haben für die Maßnahmen ihr Einverständnis gegeben und sind erfreut über deren Wert für den Naturschutz. Die Habitatfläche ist über strukturreiche Wegränder und einen sonnenexponierten Waldrand mit weiteren potenziellen Habitaten verbunden.