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Der Nordluchs

Luchs Der Luchs (Felis lynx), eine überaus schöne Katze, war einst in allen waldreichen Gebieten Europas vertreten. Leider besitzt er, wie auch Wolf und Bär, eine tragische Ausrottungsgeschichte. Zuerst verschwand der Luchs in den Ebenen und Niederungen, am längsten konnte er in den Gebirgen seiner Ausrottung widerstehen. 1743 (Sächsische Schweiz) und 1768 (Muskauer Heide) wurde in Ostsachsen die letzten Luchse geschossen. Das offensichtlich letzte Tier des Elbsandsteingebirges wurde am 4. Februar 1785 auf der böhmischen Seite bei Christianenburg anlässlich einer Treibjagd erlegt.

Umso erfreulicher ist die Feststellung, dass diese Katze seit Mitte des 20. Jh. auf natürlichem Wege von den mährischen Beskiden her wieder in unser Gebiet einzuwandern begann. Die ersten Tiere tauchten im Elbsandsteingebirge auf. In der Folgezeit wurden auch Beobachtungen in der Oberlausitz (1956 erstmalig im Kreis Bischofswerda) und im Erzgebirge gemacht.

Die Wiederkehr des Luchses stellt eine echte Bereicherung für unsere Ökosysteme dar. Für den Menschen geht von dieser Katzenart keinerlei Gefahr aus. - Geben wir ihm die Chance, vielleicht ist es dem Einen oder Anderen vergönnt, unvergessliche Erlebnisse mit einem einst ausgerotteten, attraktiven Säugetier zu haben.