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Der Braunbär

Braunbären Von unseren drei großen Beutegreifern Luchs, Wolf und Bär ist letzterer wohl derjenige, den wir für immer eingebüßt haben. Der Braunbär, der trotz seiner beachtlichen Größe keineswegs eine gefährliche Bestie war und ist, ernährt sich auch nicht ausschließlich von Fleisch. Im Gegenteil, seine Lieblingsspeisen sind Honig und Heidelbeeren. Außerdem spielen Wurzeln und weitere Früchte eine bedeutende Rolle auf seinem Speiseplan.

Viele Orts- und Lokalitätsnamen wie Bärenstein (Erzgebirge), Bärwald (Oberlausitz) und Bärenfangwände (Sächsische Schweiz) zeugen noch heute von der einstigen Anwesenheit des Braunbären. Ebenfalls bereits im 17. Jh. wurde der Bär - sicher stellte er für Jäger eine ruhmvolle Jagdbeute dar - in Sachsen ausgerottet. überliefert ist der 12.12.1612, wo in der Dresdner Heide einer der letzten Bären erlegt wurde. Am Jeschken (Böhmen) fiel der letzte Bär 1679 dem Menschen zum Opfer.

Der Braunbär ist ein Bewohner dichter urwüchsiger Wälder und Gebirgslagen oberhalb der Baumgrenze. In unserer stark vom Menschen geprägten Kulturlandschaft hat er daher keine Chance mehr. Wer ihn in Europa finden will, muss nach Skandinavien, Rumänien und in die Slowakei gehen, wo zum Teil noch Populationen mit Hunderten von Tieren existieren.